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Hauptstadt TV
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Zur Rubrik: Stadtleben
Datum: 30.09.2019

Todesfall auf Oktoberfest

Kriminalpolizei sucht nach Ursachen / Fest geht weiter

Der Tag nach dem tödlichen Unfall auf dem Potsdamer Oktoberfest. Das Fahrgastgeschäft „Playball“ im Lustgarten bleibt geschlossen. Zwar werden die Flatterbänder der Polizei weggeräumt, doch Werbebanner versperren den Blick auf den Unglücksort. Die Kriminalpolizei ermittelt weiter. Am Nachmittag kommt die Mitteilung der Polizei, dass das übrige Oktoberfest weitergehen kann. Karussells, Schießbuden und andere Vergnügungsstätten können öffnen. Es ist dennoch leer auf dem Festgelände – vor allem wegen des stürmischen Wetters. Das Potsdamer Oktoberfest begann am Freitag noch fröhlich: Oberbürgermeister Mike Schubert zapfte das erste Fass an. O'Zapft ist – und bis Sonntagnachmittag wurde zünftig im großen Zelt von Heiko Bengs gefeiert. Dort war gerade am Samstagabend die Stimmung großartig. Es wurde musiziert, getanzt, getrunken. Dann, am Sonntag gegen 16 Uhr, die Katastrophe: Eine Mitarbeiterin des Fahrgastgeschäfts „Playball“ wird von der drehenden Plattform geschleudert. Rettungsdienste versuchen die 29-jährige Frau aus Rumänien zu retten – vergeblich. Die Bestürzung unter den Schaustellern und Besuchern ist groß. Vor der Kamera ist niemand bereit, sich zu äußern. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Tötung. Untersucht wird, wie es zu dem Unfall kommen konnte. Das Unglück ereignete sich mitten im Festgetümmel. Ein Notarztteam mit sieben Mitarbeitern und eine Löschgruppe mit sieben Feuerwehrleuten war vor Ort. Notfallseelsorger aus der Stadt Potsdam und dem Landkreis Potsdam-Mittelmark wurden an die Unglücksstelle gerufen. Sie kümmerten sich vor allem um die Fahrgäste. Offenbar soll es sich bei diesen überwiegend um Teenager gehandelt haben. Das Oktoberfest ist noch bis zum 20. Oktober geöffnet.