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Hauptstadt TV
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Zur Rubrik: Kultur
Datum: 14.01.2020

„More-Than-Things“ Generalprobe

Kunstfestivals „Made in Potsdam“ geht in neue Runde

Die Grenze zwischen Mensch und Objekt verschwimmt. Das wird bei dem Stück „More-Than-Things“ deutlich. In dem ovalen Bühnenraum, ausgelegt mit roten Stoff kreieren Emile Pineault und Claudel Doucet schon bei ihrer Generalprobe ein neues Erlebnis für die Sinne. Im Fokus stehen die sinnlichen Bewegungen in Zusammenarbeit mit den einzelnen Formen aus Stoff. Eine genaue Botschaft hat das Stück nicht. Es soll vielmehr ein Erlebnis für den Zuschauer sein. Durch das Stück sollen die Zuschauer dazu angeregt werden nachzudenken und in sich zu gehen. Außerdem soll die Dynamik von Mensch und Objekt erforscht werden und es soll deutlich gemacht werden, wie die Grenzen zwischen den beiden Sachen verschwimmen. Die beiden Künstler wollen den Zuschauern die Gefühle und das Zusammenspiel vermitteln, was sie selber auf der Bühne erleben. Obwohl es keine genaue Botschaft in dem Stück gibt, wird doch nichts dem Zufall überlassen. Auch hinter den Kostümen steckt ein verborgener Sinn. Die beiden Künstler, die eigentlich vom Zirkus kommen, haben beide mit der Zeit eine Liebe für zeitgenössische Kunst entwickelt. Durch die Choreographie wollen sie die Geschlechterrollen im Zirkus hinterfragen und zeigen, was eigentlich alles in der Kunst des Zirkus steckt. In dem Stück hier übernimmt beispielsweise die Frau eine tragende Rolle. Die Vorpremiere des Stücks „More-Than-Things“ wird im Rahmen des Kunstfestivals „Made in Potsdam“ in der „fabrik Potsdam“ aufgeführt. Claudel Doucet und Emil Pineault kommen eigentlich aus Québec, sind aber im Rahmen von einem Austauschprogramm für ein paar Wochen in Potsdam. Die Teilnehmer von diesem Programm werden ganz überlegt ausgesucht. Die verschiedenen Duette, der Umgang mit verschiedenem Material und das Tanzprogramm für Kinder machen das „Made in Potsdam“ Festival in diesem Jahr zu etwas ganz besonderem.