Die Nachrichten vom 09. Oktober 2019

KOALITION

Beitragsfreiheit für Kitas in Gefahr

Nach Ansicht der Grünen, wird die geplante rot-schwarz-grüne Koalition in Brandenburg Eltern bis 2024 nicht vollständig von Kita-Beiträgen befreien können. Das berichtet der rbb. Die komplett kostenfreie Kita werde man wahrscheinlich in dieser Wahlperiode nicht vollständig erreichen können", erklärte Grünen-Fraktionschefin Ursula Nonne-Macher am Mittwoch zum Beginn der Koalitionsverhandlungen über die Bildungspolitik.

VERBRAUCHERSCHUTZ

Wilke-Produkte auch in Brandenburg

Produkte des unter Verdacht stehenden Wurstherstellers Wilke aus Hessen sind auch nach Brandenburg gelangt. Die betroffenen Produkte würden aus dem Verkehr gezogen, sagte der Sprecher des Verbaucherschutz-Ministeriums Uwe Krink der Deutschen Presse-Agentur. Das Ministerium schätzt, dass Produkte an mehrere Handelsketten gingen. Die Produkte tragen unterschiedliche Namen. Mehrfach waren Listerien in Wilke-Wurstprodukten entdeckt worden. Die Keime können für Menschen mit geschwächteM Immunsystem lebensgefährlich sein. Sie sind nach Behörden-Angaben für zwei Todesfälle in Süd-Hessen verantwortlich.

PILZE

Vermehrte Zahl von Vergiftungen

Im St.-Josefs-Krankenhaus in Potsdam werden derzeit vermehrt Pilz-Vergiftungen behandelt, sagte Pressesprecher Benjamin Stengl auf Anfrage der PNN. Seit Beginn der Saison vor zwei Wochen habe die Behandlungs-Rate zugenommen. „Wir stellen hier einen teilweise erstaunlich naiven Umgang mit Pilzen fest“, sagte Stengl. Im Klinkum „Ernst von Bergmann“ gibt es laut Pressesprecherin Damaris Hunsmann bisher keine Fälle von Pilzvergiftungen.

UNFALL

Mit dem Rad gestürzt

Ein 12-Jähriger ist am Dienstagabend bei einem Unfall verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, befuhr der Junge gegen 18:04 Uhr die Brandenburger Straße in Richtung Friedrich-Ebert-Straße mit einem Mountainbike. Aufgrund des regen-nassen Bodens geriet der 12-Jährige ins Rutschen und stürzte. Ein Rettungswagen brachte den Jungen in ein Krankenhaus.

 

BERLIN

Müller auf Kongress für Klimaschutz

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller wird morgen nach Kopenhagen reisen, um dort an einem Kongress des Städtenetzwerks C 40 teilzunehmen. Das Netzwerk gibt Welt-Metropolen eine gemeinsame Stimme beim internationalen Klimaschutz. Wie Müller erklärte, könnten die großen ökologischen Herausforderungen nur durch gemeinsame globale Anstrengungen gemeistert werden. Dabei müssteN der Aspekt der sozialen Gerechtigkeit und wirtschaftliche Perspektive bedacht werden. Das Klimaschutznetzwerk C 40 wurde im Jahr 2005 ins Leben gerufen. Berlin gehört zu den Gründungs-Mitgliedern.

TOTES BABY

Polizei untersucht Querverbindungen

Beim Fall des in Lichtenrade gefundenen toten Säuglings sucht die Polizei auch nach Quer-Verbindungen zu anderen, ähnlichen Fällen. Ergebnisse sollen Anfang der kommenden Woche vorliegen, erklärte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Berlin, Mona Lorenz, gegenüber der Berliner Morgenpost. Bei dem toten Säugling, der am Montag in Lichtenrade gefunden wurde, handelt es sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft um ein Mädchen. Ein DNA-Test soll auch Gewissheit darüber bringen, ob Ermittler eine Verbindung zum Berliner Findelbaby-Fall ausschließen können. Im Norden Berlins waren drei Jahre in Folge Babys ausgesetzt worden.

POLIZEI

Haare einer Frau angezündet

Ein Mann hat in Berlin-Charlottenburg versucht, die Haare einer Frau in einem Bus anzuzünden. Das berichtet der „Tagesspiegel“. Der 39-Jährige habe am Dienstag-Mittag eine Haarspraydose genommen. Er habe in Richtung des Hinterkopfs der Frau gesprüht und das Spray mit dem Feuerzeug angezündet, teilte die Polizei mit. Die 58-Jährige wurde durch die Stichflamme zwar nicht verletzt, ihre Haare sollen aber bereits gequalmt haben. Der Vorfall ereignete sich in der Buslinie M 49. Der Mann wurde vorläufig festgenommen.

MASSENSCHLÄGEREI

Großeinsatz der Polizei

Bei einer Massenschlägerei in Berlin-Tempelhof sind in der Nacht zu Mittwoch 15 Menschen verletzt worden. Zwei Männer im Alter von 23 und 40 Jahren wurden laut Polizei stationär im Krankenhaus aufgenommen. Wie der rbb berichtet, sollen Gäste von zwei Feiern in einem Event-Center in der Kolditzstraße gegen 22.50 Uhr in Streit geraten sein. Bei der anschließenden Schlägerei wurden nach Angaben von Zeugen auch Messer und Holzlatten eingesetzt. Die Feuerwehr war laut rbb mit rund 35 Einsatzkräften vor Ort, die Polizei mit einer Hundertschaft, 27 Funkwagen, drei Zivilstreifen und einer Streife der Kriminalpolizei.