Die Nachrichten vom 08. November 2019

 

VERGÜTUNG
Stadtverordnete bekommen mehr Geld

Die Stadtverordnetenversammlung hat am Mittwoch beschlossen, dass Stadtverordnete mehr Geld bekommen sollen. Monatlich sollen sie fast 100 Euro mehr bekommen, Fraktionschefs erhalten knapp 200 Euro mehr und Ortsvorsteher bis zu 400 Euro mehr. Außerdem soll es für die Teilnahme an jeder Sitzung nicht mehr 13 sondern 30 Euro geben. Zudem wurde beschlossen, dass Kommunalpolitikern auch Verdienstausfall und Kinderbetreuung zustehe.

AUSZEICHNUNG
Kulturland Brandenburg gewinnt Preis

Bei der Kulturmarken-Gala hat das Netzwerk Kulturland Brandenburg den 14. Europäischen Kulturmarken-Award, in der Kategorie „Europäische Kulturtourismusregion 2019“ gewonnen. Entscheidend für die Auszeichnung waren unter anderem ökologische und soziale Kriterien bei der Entwicklung von Kulturprojekten. Kulturland Brandenburg organisiert jedes Jahr mit zahlreichen Partnern Kulturprojekte zu wechselnden Themen. Dabei verfolgt das Netzwerk das Ziel, Brandenburgern und Gästen, das vielfältige kulturelle Erbe des Landes näher zu bringen.

BOMBENFUND
Evakuierung in Teltow

Am Stadtrand von Teltow in Richtung Birkenhain wurden mehrere Bomben gefunden. Am kommenden Mittwoch werden mehrere Straßenzüge im betroffenen Bereich zwischen 9:30 bis 12Uhr evakuiert. Wie die Stadt Teltow mitteilte, wird die Sprengung voraussichtlich um 11Uhr erfolgen. Betroffene Anwohner werden benachrichtigt. Ihnen werden geeignete Räume für die Dauer der Evakuierung angeboten. Ein Bus-Abholdienst wird eingerichtet.

WOHNUNGSBAU
Weniger Baugenehmigungen in Berlin

In der Bundeshauptstadt Berlin seien 2019 bisher weniger Baugenehmigungen für neue Wohnungen erteilt worden als im Vorjahr. Wie das Landesamt für Statistik mitteilt, seien von Januar bis September, fast elf Prozent weniger neue Wohnungen genehmigt worden. Umgerechnet würden dadurch knapp 2000 Wohnungen weniger entstehen. In Brandenburg gebe es hingegen einen Anstieg von fast 20 Prozent. Dort seien 2019 bisher mehr als 11 000 Baugenehmigungen erteilt worden.

9. NOVEMBER
Kai Wegner zum Fall der Mauer

Anlässlich des Mauerfalls vor 30 Jahren gab der Landesvorsitzende der Berliner CDU, Kai Wegner, ein ausführliches Statement ab. Darin bezeichnet er den 9. November als Schicksalstag der Deutschen. Einerseits erinnere dieser Tag an die finsterste Zeit der Deutschen Geschichte, andererseits an einen Tag der Freiheit. Wegner betont, dass die Reichspogromnacht und der Mauerfall untrennbar mit dem historischen Gedenken verbunden seien.

 

WAFFENGEWALT
Autofahrer schießt um sich

In Berlin Tempelhof ist am Donnerstagabend ein 22-jähriger Mann angeschossen worden. Zuvor waren ein Mercedes-Taxi und ein Audi beinahe zusammengestoßen. Daraufhin sollen beide Fahrzeuge an der Boelckestraße gehalten haben. Der Taxifahrer und sein 22-jähriger Bruder seien zunächst ausgestiegen. Wie die Polizei mitteilt, seien die Brüder anschließend in Streit mit dem Audifahrer geraten. Dieser habe daraufhin zu einer Waffe gegriffen und dem Bruder des Taxifahrers in den Oberschenkel geschossen. Anschließend habe der Täter die Waffe am Tatort zurückgelassen und sei mit seinem Audi geflüchtet. Die Polizei stellte die Tatwaffe und den Wagen sicher. Als mutmaßlichen Fahrer des Audi sei ein 41-jährigen Mann ermittelt worden.